In der Straße von Hormus ist ein Containerschiff nach einem Treffer durch unbekannte Geschosse in Brand geraten und gesunken. Alle 21 Besatzungsmitglieder der GFS Pride wurden nach Angaben der Hafenbehörde Singapur evakuiert, Verletzte gab es nicht. Ein zweites Schiff, die GFS Giselle, erlitt Schäden am Rumpf und erreichte aus eigener Kraft einen sicheren Hafen.
Schiff sinkt nach Treffer
Die GFS Pride wurde während der Durchfahrt durch die Meerenge von unbekannten Geschossen getroffen, fing in der Folge Feuer und sank. Die iranische Revolutionsgarde teilte mit, der Frachter habe mehr als 2.500 Container geladen gehabt und sei auf dem Weg zum Hafen Fudschaira in den Vereinigten Arabischen Emiraten gewesen. Das Schiff verfügt laut Reederei über eine Ladekapazität von 2.824 Standardcontainern.
Zweites Schiff beschädigt
An Bord der GFS Giselle befanden sich 22 Besatzungsmitglieder, die nach dem Vorfall unverletzt blieben. Die Hafenbehörde Singapur bezeichnete die Angriffe auf beide Schiffe als unprovoziert, nicht zu rechtfertigen und als Verstoß gegen internationales Recht.
Angriffe häufen sich
Nach Angaben des britischen Seefahrt-Warndienstes UKMTO wurden zwischen dem 1. und 11. Oktober mindestens 18 Schiffe in der Region getroffen. Allein zwischen dem 5. und 11. Oktober zählte der Dienst zwölf angegriffene Schiffe, am 10. Oktober waren es laut UKMTO sechs an einem einzigen Tag.
Ursache bleibt strittig
Zur Ursache des Untergangs gibt es unterschiedliche Darstellungen der beteiligten Stellen. Die iranische Revolutionsgarde erklärte, die GFS Pride sei auf einer von ihr nicht genehmigten und als gefährlich eingestuften Route auf eine Seemine gelaufen. Die Hafenbehörde Singapur hielt dagegen fest, dass beide Schiffe von unbekannten Geschossen getroffen wurden.
Bedeutung für die Schifffahrt
Mit einer Breite von lediglich 35 bis 40 Kilometern an der schmalsten Stelle zählt die Straße von Hormus zu den bedeutendsten Routen für den weltweiten Transport von Erdöl und Flüssiggas.
Die US-Marine begleitet dort seit mehreren Monaten zivile Handelsschiffe, während der Iran die Schifffahrt entlang seiner eigenen Küste fordert und die südliche Route nahe der omanischen Küste als illegal betrachtet. Seit Ende Februar blockiert der Iran den Verkehr in der Meerenge weitestgehend mit Drohungen und Schiffsangriffen.
Wer seine Solaranlage nicht mehr bis Ende 2026 ans Netz bringt, bekommt ab 2027 pro Kilowattstunde rund ein Drittel weniger Einspeisevergütung als heute.
Die Schweizer Qlupod AG hätte sich auf große westeuropäische Märkte konzentrieren können. Stattdessen unterschreibt das Digital-Health-Unternehmen einen Distributionsvertrag für den Kosovo – und begründet das mit konkretem Interesse vor Ort.