Wer beruflich mehrere Länder hinter sich hat, besitzt selten ein Vermögen, sondern viele Bruchstücke davon: eine betriebliche Pension in London, ein Depot in Singapur, eine Lebensversicherung aus der Zeit vor dem ersten Auslandsposten. Die Invest Expat GmbH mit Standorten in Wien und Innsbruck hat genau diese Ausgangslage zum Kern ihres Geschäftsmodells gemacht und betreut inzwischen rund 500 Expats in Österreich. Geschäftsführer Max Plank beschreibt den ersten Schritt sachlich: erst erfassen, dann planen.
Warum Vermögensaufbau für Expats bei der Inventur beginnt
Bevor bei der Invest Expat GmbH überhaupt über Investmentstrategien gesprochen wird, entsteht eine Bestandsaufnahme über Ländergrenzen hinweg. Pensionsansprüche aus früheren Dienstverhältnissen, Depots bei ausländischen Brokern, Versicherungsverträge, Immobilien und liquide Reserven werden zusammengetragen und einer gemeinsamen Betrachtung unterzogen. Erst in dieser Übersicht zeigt sich, was viele Kunden zuvor nicht wussten: dass sie über verschiedene Anbieter hinweg dreifach in denselben US-Technologiewerten investiert sind, während ganze Anlageklassen fehlen. Der Vermögensaufbau beginnt bei internationalen Fachkräften daher fast nie mit einem Kauf, sondern mit einer Korrektur. Diese Inventur ist unspektakulär, aber sie entscheidet darüber, ob eine Finanzplanung trägt oder ob lediglich ein weiteres Produkt zu einem ohnehin unübersichtlichen Bestand hinzukommt.
KESt-Befreiung bei Legitimationskarte: der übersehene Hebel
Ein besonders konkretes Beispiel für unbekannte Regeln betrifft Beschäftigte internationaler Organisationen. Wer in Wien für eine solche Institution arbeitet und eine Legitimationskarte des Außenministeriums besitzt, kann unter bestimmten Voraussetzungen von der Kapitalertragsteuer befreit sein. Es ist ein Umstand, der bei Großbanken im Standardprozess regelmäßig unbeachtet bleibt, weil deren Systeme auf den Regelfall ausgelegt sind. Die Steueroptimierung für Expats setzt hier nicht bei aggressiven Konstruktionen an, sondern bei der korrekten Anwendung bestehender Bestimmungen. Über einen Anlagehorizont von zehn oder fünfzehn Jahren summiert sich der Effekt zu Beträgen, die in keinem Verhältnis zum Aufwand der Klärung stehen. Das Unternehmen dokumentiert solche Fälle systematisch und stimmt sich dabei laufend mit Steuerberatern ab, weil jede Organisation und jeder Aufenthaltsstatus eigene Details mit sich bringt.
Internationale Abstimmung durch Invest Expat
Ungewöhnlich für die Branche ist die Bereitschaft, sich mit Mitbewerbern gemeinsam abzustimmen. Behält ein Kunde seinen Berater im Heimatland, etwa weil dort Immobilien, Erbschaftsfragen oder eine bestehende Altersvorsorge liegen, schaltet sich das Team der Invest Expat GmbH per Online-Call dazu und stimmt die Strategie gemeinsam ab. Damit entfällt der klassische Konflikt, bei dem zwei Berater unabhängig voneinander optimieren und sich die Ergebnisse gegenseitig neutralisieren. Estate Planning, Streuung und Pensionsplanung werden so als ein Gesamtbild behandelt und nicht als Summe nationaler Teillösungen. Für die Kunden bedeutet das vor allem Nachvollziehbarkeit: Sie sehen, welcher Baustein welchen Zweck erfüllt und welche Rolle das österreichische Vermögen im globalen Portfolio spielt. Diese Form der Betreuung im International Wealth Management ist arbeitsintensiv, gilt intern aber als Kern des Angebots.
Transparenz als Geschäftsmodell: klare Kosten, klare Einstiegsschwelle
Die Positionierung der Invest Expat GmbH lässt sich auch an ihren Rahmenbedingungen ablesen. Der Einstieg ist ab einer Einmalanlage von 50.000 Euro vorgesehen, weil sich eine breite Streuung darunter kaum sinnvoll umsetzen lässt. Die Vergütung besteht aus einer Mitgliedsgebühr von 199 Euro pro Jahr und einer volumenabhängigen Management Fee von etwa 1,5 Prozent. Das Erstgespräch dauert rund eine Stunde und ist kostenfrei, danach folgen Analyse, Finanzplan und laufende Betreuung. Gerade bei einer Klientel zwischen 30 und 65 Jahren, die bei internationalen Konzernen, Botschaften oder Organisationen arbeitet und sprachlich wie regulatorisch ohnehin mit Hürden konfrontiert ist, ist diese Nachvollziehbarkeit ein Auswahlkriterium. Wo Kosten unklar bleiben und Beratung in Produktverkauf übergeht, sieht Plank das klassische Warnsignal der Branche.
Vom Nischenanbieter zur festen Größe im Expat Finance Austria
Die Entstehungsgeschichte des Unternehmens hat einen biografischen Kern: Max Plank hat selbst drei Jahre als Expat in Dubai gelebt und kennt die Erfahrung, ein fremdes Finanzsystem ohne Anleitung erschließen zu müssen. Seit 2018 in der Investment- und Finanzbranche tätig und unter anderem als „Bester Junior Financial Planner“ ausgezeichnet, baute er ein Modell auf, das die Lücke zwischen Standardbankberatung und tatsächlichem internationalem Bedarf schließen sollte. Heute arbeitet das Unternehmen von zwei Standorten aus, erweitert sein Beraterteam, verschickt monatliche Wirtschafts- und Finanzreports und veranstaltet einmal im Monat einen kostenlosen Expat-Event in Wien, der Networking mit Finanzthemen verbindet. Ein britischer Manager in Wien etwa reduzierte seine jährliche Steuerlast nach der Beratung um 18.000 Euro und baute parallel ein diversifiziertes Portfolio samt steueroptimierter Rentenstrategie auf. Der nächste Schritt soll über Österreich hinausführen, mit Deutschland als naheliegendem Markt.
Wer als internationale Fachkraft in Österreich Ordnung in verstreute Vermögenswerte bringen möchte, findet Termine für die kostenlosen Expat-Events sowie das unverbindliche Erstgespräch unter www.investexpat.com.
Impressum:
Invest Expat GmbH
Maximilian Plank
Prinz Eugen Strasse 18,
1040 Wien
Museumsstrasse 3/1,
6020 Innsbruck
+43 664 43 896 44
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