Der Weihnachtsmarkt im Schloss Schönbrunn eröffnet am 6. November 2026, weitere Wiener Adventmärkte folgen in den kommenden Wochen. Der ÖAMTC rät allen, die einen Markt besuchen wollen, schon jetzt zur Anreise mit U-Bahn, Straßenbahn oder Bus statt mit dem Auto.
Wer am Wochenende Richtung Schönbrunn fährt, kennt das Bild: Autos kreisen minutenlang um den Block, weil ein freier Parkplatz fehlt. Genau diese Parkplatzsuche sorgt laut ÖAMTC für Staus auf der Schönbrunner Schloßstraße, der Schloßallee und der Linken Wienzeile beziehungsweise der Hadikgasse. Wer stattdessen auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigt, umgeht das Nadelöhr komplett.
Warum sind Parkplätze bei den Adventmärkten so knapp?
Im Umfeld der populärsten Wiener Destinationen – wie dem Christkindlmarkt auf dem Rathausplatz, dem Kultur- und Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Schönbrunn sowie dem Adventmarkt am Spittelberg – herrscht laut Angaben des ÖAMTC ein akuter Mangel an freien Stellflächen. Das liegt an der Lage mitten in dicht bebauten Bezirken, wo ohnehin wenig Platz für Autos bleibt und zusätzlich Tausende Besucher unterwegs sind.
Hinzu kommt: Viele der nahegelegenen Parkplätze sind gar keine öffentlichen Stellplätze, sondern Anrainerparkplätze. In mehreren Wiener Bezirken dürfen diese Flächen zu allen Tageszeiten nur von Anwohnern mit gültigem Parkpickerl des jeweiligen Bezirks genutzt werden – unabhängig davon, ob gerade ein Adventmarkt in der Nähe stattfindet.
Was kostet falsches Parken beim Christkindlmarkt?
Wer ohne Parkpickerl auf einer Anrainerparkfläche steht, riskiert eine Strafe. Die Mindeststrafe für illegales Parken auf einer solchen Fläche liegt laut ÖAMTC bei 50 Euro. Das macht die vermeintliche Abkürzung über den nächstbesten freien Fleck schnell teurer als ein Ticket für Bus oder Bahn.
Für alle, die trotzdem nicht ganz auf das Auto verzichten wollen, empfiehlt der ÖAMTC Besuchern aus den Bundesländern eine Zwischenlösung: Park-and-Ride-Angebote am Stadtrand nutzen und von dort mit Öffis weiterfahren. So bleibt der Großteil der Fahrt im Auto, ohne dass am Ziel die Parkplatzsuche beginnt.
Welche Alternativen gibt es für Autofahrer?
Wer dennoch mit dem eigenen Wagen bis zum Markt fahren will, findet laut ÖAMTC einen Überblick über kostenpflichtige Parkmöglichkeiten samt Preis- und Detailinformationen. Damit lässt sich vorab klären, ob und wo in der Nähe des gewünschten Marktes überhaupt ein legaler Stellplatz zu finden ist.
Der chinesische Handelskonzern sichert sich mit 59,8 % der Anteile die Kontrolle über Ceconomy – die EU-Kommission knüpft die Freigabe an Auflagen, die zehn Jahre gelten.
Zusätzlich zur Verlängerung legt die Deutsche Bahn vom 3. bis 6. November eine Million Sparpreis-Tickets ab 6,99 Euro auf, buchbar für Fahrten bis zu einem Jahr im Voraus.