Die DB Sicherheit GmbH verzeichnet zum 1. November 2026 einen Führungswechsel: Maximilian Gilbert übernimmt die Position des Vorsitzenden der Geschäftsführung. Damit übernimmt er die Verantwortung für rund 5.000 operative Sicherheitskräfte, die bundesweit an Bahnhöfen im Einsatz sind. Für Bahnreisende bedeutet der Wechsel vor allem eines: Die bisherige Sicherheitsstrategie soll fortgesetzt werden.
Wer häufiger am Bahnhof umsteigt, kennt die sichtbaren Folgen der Sicherheitsarbeit der vergangenen Jahre: mehr Personal auf den Bahnsteigen, mehr Kameras an den Zugängen und seit einiger Zeit ein Alkoholkonsumverbot an vielen Stationen. Genau an diesen Themen hat Gilbert in seiner bisherigen Laufbahn bei der Deutschen Bahn mitgewirkt.
Wer Maximilian Gilbert ist
Gilbert ist seit 2019 im Konzern der Deutschen Bahn tätig. Er durchlief bei DB Regio mehrere Führungsfunktionen, darunter die Leitung des Betriebs in Nordrhein-Westfalen. Sein beruflicher Weg führte ihn im Jahr 2024 zur DB InfraGO, wo er die Verantwortung für die Kernbereiche Sicherheit, Dienstleistungen, Service sowie den operativen Bahnhofsbetrieb an Personenbahnhöfen trug. Daneben ist er seit mehr als 20 Jahren Mitglied und Verbandsführer der Freiwilligen Feuerwehr Düsseldorf.
Diese Maßnahmen prägen seine bisherige Arbeit
In seinen vorherigen Funktionen hat Gilbert mehrere Sicherheitsprojekte an Bahnhöfen vorangetrieben. Dazu zählen laut Deutscher Bahn:
Der Ausbau der Präsenz von Sicherheitskräften an Bahnhöfen.
Die Weiterentwicklung der Videostrategie der DB Sicherheit.
Die Etablierung gemeinsamer Streifen mit Bundes- und Landespolizei sowie Ordnungsbehörden.
Die Begleitung der Einführung des Alkoholkonsumverbots an Bahnhöfen.
Zusätzliche Schutzmaßnahmen für das Bahnpersonal.
Die Mitgestaltung von Sicherheitswerkstätten gemeinsam mit operativen Mitarbeitenden.
Was die Geschäftsführung zum Wechsel sagt
Patrick Hennies erklärt laut DB Sicherheit, dass man gemeinsam den Schutz von Mitarbeitern und Reisenden stärken wolle. Eine konkrete Ankündigung neuer Maßnahmen unter Gilberts Führung enthält die Mitteilung der Deutschen Bahn bislang nicht.
Zusätzlich zur Verlängerung legt die Deutsche Bahn vom 3. bis 6. November eine Million Sparpreis-Tickets ab 6,99 Euro auf, buchbar für Fahrten bis zu einem Jahr im Voraus.
Schon ab dem 6. November 2026 ist beim Schlosspark Parkplatzsuche vielerorts aussichtslos – wer trotzdem sein Auto abstellt, riskiert mindestens 50 Euro Strafe.