In Feldkirchen können viele Haushalte ihr Leitungswasser wieder ohne Abkochen nutzen. Die Stadtgemeinde Feldkirchen hat das Abkochgebot für alle Versorgungsbereiche aufgehoben, die ausschließlich aus eigenen städtischen Quellen versorgt werden. Grund für die vorangegangene Maßnahme war der Nachweis von E.-coli-Bakterien in vier Wasserproben bei Routinekontrollen.
Die Stadtgemeinde Feldkirchen stellte klar, dass die Verunreinigung nicht aus dem städtischen Leitungsnetz oder dessen Infrastruktur stammte. Seit Montag, dem 12. Oktober 2026, werden große Bereiche der Stadt deshalb nur noch aus den eigenen städtischen Quellen versorgt. Die Fremdzuleitung, über die die Keime offenbar eingetragen wurden, blieb bis auf Weiteres komplett geschlossen.
Wer darf das Wasser jetzt wieder bedenkenlos trinken?
Die Entwarnung gilt seit dem 19. Oktober 2026 für sämtliche Haushalte und Betriebe, die an das städtische Wassernetz in Feldkirchen angeschlossen sind. Nach den neuesten, fehlerfreien Laborbefunden wurde das Abkochgebot für das komplette Versorgungsgebiet der Gemeinde aufgehoben. Wer dennoch Zweifel bezüglich der Herkunft seines Trinkwassers hat, kann die genauen Daten direkt bei der Stadtverwaltung erfragen.
Lediglich für Verbraucher, die ihr Wasser außerhalb des kommunalen Netzes über eigenständige, private Wassergenossenschaften beziehen, gelten weiterhin die Anweisungen der jeweiligen privaten Betreiber. Da diese autarken Anlagen nicht von der Gemeinde verwaltet werden, bleibt die dortige Überprüfung der Ursachen und die Freigabe in der Verantwortung der Genossenschaften.
Warum war das Abkochgebot überhaupt nötig?
E.-coli-Bakterien kommen natürlicherweise im Darm von Menschen und Tieren vor. Obwohl die meisten Stämme als ungefährlich gelten, können spezielle Varianten Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Krämpfe oder schwerwiegendere Erkrankungen hervorrufen. Ein Nachweis im Trinkwasser deutet grundsätzlich auf eine Verunreinigung durch Fäkalien hin.
Das ist auch der Grund für die rasche und strenge Reaktion der Behörden: Gelangen Fäkalien ins Wasser, können neben E.-coli auch andere, gefährlichere Krankheitserreger eingetragen werden. Deshalb griff die Stadtgemeinde zu den zwei schärfsten verfügbaren Mitteln gleichzeitig: Abkochgebot für die Bevölkerung und Komplettabschaltung der verdächtigen Fremdzuleitung.
Was Betroffene jetzt beachten sollten
Wer in einem der verbleibenden Bereiche mit Abkochgebot wohnt, sollte Leitungswasser weiterhin vor dem Trinken, dem Zähneputzen oder der Zubereitung von Speisen kurz aufkochen lassen. Die Stadtgemeinden informieren üblicherweise laufend, sobald für betroffene Gebiete Entwarnung gegeben werden kann.
Lindt & Sprüngli trennt sich von Konzernchef Adalbert Lechner, nachdem die Verkaufspreise im ersten Halbjahr 2026 im Schnitt um 11,8 % gestiegen waren und die Mengen daraufhin einbrachen.