Ein günstiges E-Auto bleibt für viele Käufer die größte Hürde beim Umstieg auf Elektromobilität. Der Dacia Spring zeigte 2024, wie niedrig die monatliche Belastung ausfallen kann: Laut Dacia lag die Leasingrate damals bei 79 Euro im Monat, ohne Anzahlung.
Das Angebot richtete sich an Kunden, die ein Fahrzeug für den Alltag suchten, ohne hohe Fixkosten einzugehen. Seit dem Marktstart in Deutschland 2021 wurden nach Angaben des Herstellers rund 35.000 Einheiten des Spring verkauft.
Was kostete der Dacia Spring 2024 im Leasing?
Nach Angaben von Dacia galt die Leasingrate von 79 Euro für Verträge, die zwischen dem 20. September und dem 31. Dezember 2024 abgeschlossen und zwischen dem 1. Januar und dem 30. Juni 2025 zugelassen wurden. Die Laufzeit betrug 24 Monate bei einer Gesamtlaufleistung von 10.000 Kilometern.
Der neue Spring war laut Hersteller in drei Ausstattungslinien ab einem Kaufpreis von 16.900 Euro erhältlich. Das Fahrzeug kam mit einer Hochvoltbatterie von 26,8 Kilowattstunden und ermöglichte laut Dacia eine maximale Reichweite von 225 Kilometern. Zum Vergleich: Nutzer legten laut Hersteller im Schnitt 37 Kilometer pro Tag zurück, verteilt auf mehrere Fahrten.
Rechenbeispiel
Über die gesamte Laufzeit von 24 Monaten summierte sich die Leasingrate laut Dacia auf einen Gesamtbetrag von 1.896 Euro. Das entspricht den genannten 79 Euro im Monat, multipliziert mit 24 Monaten. Im Vergleich zum Kaufpreis von 16.900 Euro lag die Gesamtbelastung beim Leasing damit deutlich niedriger, allerdings ohne Eigentum am Fahrzeug nach Vertragsende.
Wie günstig wird das nächste E-Auto von Citroën?
Während der Dacia Spring bereits am Markt ist, arbeitet Citroën an einem neuen günstigen Elektroauto. Auf dem Pariser Autosalon 2026 zeigte der Hersteller ein elektrisches Konzeptfahrzeug auf Basis der klassischen Ente, den 2CV. Ein Serienmodell soll laut Citroën bis 2028 in Europa produziert werden, mit einem angestrebten Einstiegspreis von rund 15.000 Euro.
Das Konzept ist mit 3,76 Metern etwas kürzer als das historische Vorbild mit 3,85 Metern. Das angestrebte Leergewicht liegt laut Citroën bei rund einer Tonne, damit ordnet sich das Fahrzeug zwischen dem Modell Ami und dem C3 ein. Konkrete Angaben zu Batteriegröße, Motorleistung oder Reichweite liegen beim aktuellen Konzeptstatus laut Citroën noch nicht vor.
Ausgestattet ist das Konzept mit 18-Zoll-Stahlrädern und einem 8-Zoll-Touchscreen für Medien und Navigation. Die vordere Sitzbank lässt sich laut Citroën komplett herausnehmen, zudem verfügt das Fahrzeug über ein von Hand aufrollbares Stoff-Faltdach. Das geringe Gewicht soll laut Hersteller kleinere und günstigere Akkupakete ermöglichen und die Verbrauchswerte niedrig halten.
Was bedeutet das für Käufer eines günstigen E-Autos?
Für Käufer, die aktuell ein günstiges E-Auto suchen, bleibt der Dacia Spring vorerst eine der wenigen verfügbaren Optionen im Einstiegssegment. Wer auf ein noch preiswerteres Modell wartet, muss sich auf Citroëns Zeitplan einstellen: Die Serienproduktion der neuen Ente ist laut Citroën frühestens ab 2028 geplant.
Bis dahin lohnt sich für Interessenten ein Blick auf aktuelle Leasing- und Kaufkonditionen beim Händler, da sich Angebote wie das des Dacia Spring aus dem Jahr 2024 seither geändert haben können. Wer die Anschaffung plant, sollte die aktuellen Vertragsbedingungen direkt beim Hersteller oder Händler erfragen.
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.