In der Osthälfte Österreichs ist in den kommenden Tagen zeitweise mit Regen oder Schnee zu rechnen, die Schneefallgrenze liegt zwischen 600 und 900 Metern Seehöhe. Im Westen und Süden zeigt sich am Nachmittag stellenweise die Sonne. Größere Schneemengen werden zunächst nicht erwartet.
Wochenstart war winterlich
Der Winter hat sich in Österreich bereits gemeldet: Am Sonntag, dem 1. November, schneite es in den Bergregionen, am Spitzingsee in Bayern wurde in rund 900 Metern Höhe Schnee beobachtet. Am Montag, dem 2. November, blieb es im ganzen Land kalt.
Nach Angaben von GeoSphere Austria lag die Schneegrenze an diesem Tag bei etwa 1.000 Metern. In einigen Gebieten fielen demnach noch ein paar Zentimeter Schnee.
Temperaturen im Bergland
Auf 2.000 Metern Höhe pendelten die Werte am 2. November zwischen etwa minus 4 und plus 2 Grad Celsius, auf 3.000 Metern herrschte Frost um minus 6 Grad. In tieferen Lagen fällt der Niederschlag unterhalb von 600 bis 900 Metern überwiegend als Regen statt als Schnee.
In den frühen Morgenstunden liegen die Temperaturen derzeit zwischen 0 und 5 Grad, tagsüber werden 4 bis 9 Grad erreicht. Dazu kommt im Norden und Osten des Landes zeitweise ein mäßiger Wind, der aus nördlichen bis östlichen Richtungen weht.
Dienstag bringt letzte Schauer
Am heutigen Dienstag, dem 3. November, können im östlichen Alpenraum noch vereinzelte leichte Schneeschauer auftreten. Mit dem Mittwoch gewinnt das Hochdruckgebiet über den Ostalpen an Einfluss, sodass sich die Lage vorerst beruhigt.
Wochenende bleibt unsicher
Zum Ende der Woche hin zeichnet sich laut Meteorologe Michael van der Poel möglicherweise neuer Niederschlag ab, der von Donnerstagabend oder Freitagfrüh an einsetzen könnte. Betroffen wären vor allem die französischen Alpen und möglicherweise der Südwesten des Wallis.
Van der Poel zufolge lässt sich derzeit noch nicht beziffern, welche Schneemengen dabei zusammenkommen und auf welches Niveau die Schneefallgrenze absinkt.
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