Buffet, Begrüßungsrede, Hintergrundmusik: Viele Veranstaltungen folgen einem Muster, an das sich kaum jemand länger als eine Woche erinnert. Das niederösterreichische Unternehmen WIR-MOMENTUM setzt an genau dieser Stelle an, mit Eventlösungen, die aus Musik, Kunst und Literatur zusammengesetzt werden und einer Dramaturgie folgen statt einem vorgefertigten Ablaufplan. Gründerin Silvia-Faye Verde beschreibt ihre Arbeitsweise als handwerklich, nicht als spektakulär.
Vom Erstgespräch zum individuellen Eventkonzept
Am Anfang steht bei WIR-MOMENTUM kein Angebotskatalog, sondern ein kostenfreies Erstgespräch. Darin geht es zunächst um Fragen, die viele Auftraggeber selten so klar formuliert haben: Wer sitzt im Raum, was soll dieser Abend bei den Gästen auslösen, und was darf danach anders sein als vorher. Erst wenn Wünsche, Ansprüche und Rahmenbedingungen geklärt sind, entsteht ein individuell zusammengestelltes Paket samt Angebot. Diese Reihenfolge klingt selbstverständlich, ist es in der Eventbranche aber nicht, häufig wird zuerst ein Format verkauft und danach eine Begründung dafür gesucht.
Musik, Kunst und Literatur als Bausteine statt Beiwerk
Die Bausteine, aus denen ein Abend gestaltet wird, stammen aus dem Netzwerk, das Silvia-Faye Verde über Jahrzehnte aufgebaut hat: Musikerinnen und Musiker, bildende Künstler, Autorinnen und Autoren sowie Tanz- und Filmschaffende. Entscheidend ist dabei die Reihenfolge, Kultur wird nicht als Rahmenprogramm an eine Veranstaltung angehängt, sondern bildet deren Struktur. Ein literarischer Impuls kann die Gesprächsrichtung eines Abends bestimmen, ein Musikstück eine Pause markieren, ein multimediales Element ein Thema öffnen, über das im Arbeitsalltag selten gesprochen wird. Die Kombination aus Kunst, Musik und Literatur ist dabei kein Selbstzweck, sondern das Werkzeug, mit dem Aufmerksamkeit gelenkt wird. Wer schon einmal erlebt hat, wie ein Raum bei den ersten Takten eines Konzerts tatsächlich still wird, kennt den Unterschied zu einer rein musikalisch untermalten Cocktailstunde.
Qualität sichern: Faire Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern
Ein Thema, das im Verkaufsgespräch kaum vorkommt, aber über die Qualität eines Events entscheidet, ist der Umgang mit den Auftretenden. Verde benennt die Ausbeutung von Künstlerinnen und Künstlern neben schlechter Qualität und austauschbaren Standardprogrammen als klassisches Warnsignal in der Branche. Ihre Gegenposition ist wenig romantisch, dafür überprüfbar: faire Honorare, klare Absprachen und ein Preis-Leistungs-Verhältnis, das beide Seiten trägt. Der wirtschaftliche Zusammenhang ist naheliegend – wer unter Wert engagiert wird, liefert selten ein Programm, das jemanden berührt. Auftraggeber können diesen Punkt vor der Beauftragung ansprechen und erfahren dabei meist mehr über einen Anbieter als aus jeder Referenzliste.
Warum kleine Formate die Zukunft sind
Parallel dazu beobachtet die Gründerin eine Verschiebung im Markt: weg von der Großveranstaltung, hin zu kleinen, sorgfältig kuratierten Formaten. Ihr Herzstück, der Salonabend, von ihr als die kleinste Bühne der Welt beschrieben, findet in Wohnzimmern statt und lässt sich ebenso auf kleine Gästegruppen übertragen, etwa in Foyers, Werkstätten oder Ausstellungsräumen. Der Reiz liegt in der Nähe zwischen Publikum und Auftretenden, die in großen Hallen technisch gar nicht herstellbar ist. Für Gäste bedeutet das auch einen kalkulatorischen Vorteil: kleinere Runden, geringere Fixkosten, dafür eine höhere Verbindlichkeit unter den Anwesenden. Dass Verde parallel an dem interdisziplinären, multimedialen Kunstprojekt „Vergessenes Paradies – Eine Reise zwischen Wurzeln und Wundern“ arbeitet, zeigt, wie eng sie kulturelle Formate mit gesellschaftlichen und ökologischen Themen verknüpft. Das Projekt widmet sich der Natur, der Artenvielfalt, der Zukunft und den Generationen nach uns und bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Kunst, Natur und Wissenschaft – ein Ansatz, der sich auch auf Unternehmensveranstaltungen mit inhaltlichem Anspruch übertragen lässt.
Ein Werdegang, der die Arbeitsweise erklärt
Die Methodik hinter WIR-MOMENTUM ist biografisch gewachsen. Ihr erstes Event organisierte Silvia-Faye Verde mit zwölf Jahren in ihrem oberösterreichischen Heimatort, Thema war die Verschmutzung der Wälder. Es folgten Ausbildungen zur Familienpädagogin, multimedialen Kunsttherapeutin und Theaterpädagogin sowie achtzehn Jahre Zusammenarbeit mit dem Institut rund um Arno Stern, für das sie Veranstaltungsorganisation und Pressearbeit verantwortete. Aus dieser Zeit stammt auch ihr Umgang mit Fehlern, die sie nicht als Makel, sondern als Teil jedes Entwicklungsprozesses versteht, eine Haltung, die in der Eventplanung praktischen Wert hat, weil kein Abend exakt nach Drehbuch verläuft. Ihr Unternehmen mit Sitz in Hintersdorf im Wienerwald verbindet heute Events, Salonabende und Projekte in den Bereichen Kunst und Kultur sowie Bildung und Wissen.
Unternehmen, die ihre nächste Veranstaltung nicht dem Zufall überlassen möchten, finden weiterführende Informationen und den Kontakt für ein unverbindliches Erstgespräch unter www.wir-momentum.com.
Impressum:
WIR-MOMENTUM
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