Laut Kraftfahrt-Bundesamt kamen im Mai 2026 genau 30.547 neue Diesel-Pkw auf die Straße. Das entspricht einem Anteil von 12,8 % an allen Neuzulassungen in diesem Monat. Trotz der Elektro-Offensive der Autohersteller zeigt sich damit: Für die Zukunft des Diesels gibt es am deutschen Markt weiterhin Nachfrage.
Abgasnorm und Kraftstoff
Moderne Diesel-Fahrzeuge halten die Abgasnorm Euro 6e ein, weshalb Einfahrverbote in deutschen Umweltzonen für sie kaum noch eine Rolle spielen. Das hat die Nachteile gegenüber Benzinern und Elektroautos spürbar verringert. Seit 2024 ist zudem HVO100 verfügbar, ein erneuerbarer Dieselkraftstoff, der an vielen Tankstellen angeboten wird und den klassischen Diesel-Antrieb klimafreundlicher machen soll.
Preise aktueller Modelle
Wer sich 2026 für einen Diesel entscheidet, zahlt je nach Modell unterschiedlich viel. Der BMW 520d Touring leistet 197 PS, verbraucht zwischen 5,3 und 5,9 Litern pro 100 Kilometer und kostet ab 61.750 Euro. Der Mercedes-Benz E 220 d liegt mit einem Verbrauch von 4,7 bis 5,5 Litern günstiger im Unterhalt und startet bei 64.319,50 Euro.
Bei kompakteren Modellen fällt der Preis niedriger aus: Für den Audi A5 Avant TDI mit 204 PS werden mindestens 57.550 Euro fällig, während der BMW 320d, der laut Hersteller in 6,9 Sekunden von null auf 100 km/h sprintet, schon ab 55.900 Euro zu haben ist. Der Mercedes-Benz GLC 220 d 4MATIC ist mit 65.150 Euro gelistet.
Für Familien bietet der Škoda Kodiaq 2.0 TDI ein Kofferraumvolumen von bis zu 2.105 Litern und startet bei 45.500 Euro, während der VW Tiguan 2.0 TDI ab 43.790 Euro zu haben ist. Der VW Passat Variant 2.0 TDI verbraucht ab 4,9 Litern pro 100 Kilometer und zählt damit zu den sparsamsten Modellen seiner Klasse.
Neuer Pick-up-Motor
Dass der Diesel auch bei Nutzfahrzeugen weiterentwickelt wird, zeigt der Isuzu D-Max. Zum Modelljahr 2026 erhält er einen neuen Dieselmotor mit 2,2 Litern Hubraum und einer Leistung von 120 Kilowatt beziehungsweise 163 PS.
Das maximale Drehmoment steigt auf 400 Newtonmeter und liegt damit um 40 Newtonmeter über dem Vorgängermotor. Erreicht wird der Spitzenwert im Bereich von 1.600 bis 2.400 Umdrehungen pro Minute, bereits ab 1.000 Umdrehungen liegen 255 Newtonmeter an.
Als Getriebe steht neben der manuellen Schaltung erstmals eine neuentwickelte Achtstufen-Automatik zur Wahl, die im Basismodell denselben Preis kostet. Hinterradantrieb-Varianten mit Einzelkabine ziehen bis zu 2.500 Kilogramm, Allradmodelle bis zu 3.500 Kilogramm.
Die Nutzlast reicht je nach Ausstattung von 945 bis 1.115 Kilogramm, der Verbrauch nach WLTP-Norm liegt bei 8,6 bis 9,1 Litern pro 100 Kilometer. Erkennbar ist der neue D-Max an drei zusätzlichen Lufteinlässen über dem Kühlergrill, zudem meistert er eine Wattiefe von 80 Zentimetern.
Preise für den Pick-up
Das Basismodell mit Einzelkabine und manueller Schaltung kostet 41.890 Euro inklusive 19 % Mehrwertsteuer. Mit Allradantrieb liegt der Einstiegspreis bei 43.890 Euro. Wer mehr Platz braucht, zahlt für die Space-Cab-Variante ab 46.390 Euro.
Ein Tiefdrucksystem aus Italien bringt kräftigen Regen, Wind und deutlich sinkende Schneefallgrenzen – und beendet damit das sonnige Wochenende in Kärnten.
Im April 2026 wiesen 70 % der Messstellen in Österreich unterdurchschnittliche Werte auf, in sieben Bundesländern fehlten bis zu 75 % des üblichen Regens.