Ab Mittwochabend zieht ein Italientief über Kärnten und sorgt für einen deutlichen Wetterumschwung. Demnach bringt das System teils kräftigen Regen, starken Wind und eine Schneefallgrenze, die auf 1.200 bis 1.700 Meter absinkt. Damit endet das zuvor sonnige Wochenende abrupt.
Das Tiefdrucksystem hat seinen Ursprung in Italien und wird als Genuatief bezeichnet. Es verlagert sich zunächst Richtung Genua, Pisa und Mailand und bringt dort kräftige Regenschauer, Gewitter sowie starken bis stürmischen Wind, bevor es auch den Alpenraum erfasst.
Wie stark trifft es Kärnten und Osttirol?
Nach Angaben von Meteorologen erhalten Südtirol, Osttirol und Kärnten zunächst Föhn, dann teils kräftigen Regen aus dem Tiefdrucksystem. Besonders in den südlichen Landesteilen ist mit anhaltenden Niederschlägen zu rechnen, die die Wochenmitte prägen.
Wie weit breitet sich das Schlechtwetter aus?
Der Regen zieht im Tagesverlauf weiter nach Norden und Osten. Betroffen sind demnach auch das Salzburger Land sowie das Innviertel und das Seengebiet.
Südtirol und Osttirol bekommen teils kräftigen Regen ab.
Kärnten ist direkt vom Schlechtwetter aus dem Süden betroffen.
Das Salzburger Land erhält den Niederschlag im weiteren Tagesverlauf.
Das Innviertel und das Seengebiet sind die nördlichsten betroffenen Gebiete.
Was bedeutet das für Autofahrer und Pendler?
Durch die sinkende Schneefallgrenze kann es in höheren Lagen Kärntens bereits zu winterlichen Verhältnissen kommen, während es in den Tälern bei Regen bleibt. Wer auf Bergstraßen oder in höher gelegenen Gemeinden unterwegs ist, sollte sich auf nasse und in der Höhe möglicherweise winterliche Fahrbahnen einstellen.
Für Pendler in tieferen Lagen steht hauptsächlich anhaltender, teils kräftiger Regen im Vordergrund. Wind kann zusätzlich die Sicht und die Fahrbedingungen erschweren, besonders in offenen und exponierten Streckenabschnitten.
Wer in den kommenden Tagen Fahrten in höhere Kärntner Lagen plant, sollte Winterausrüstung einplanen und ausreichend Zeit für die Strecke einrechnen, da sich die Schneefallgrenze spürbar absenkt.
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