Die Demo in Wien sorgt am Donnerstag für erhebliche Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt. Die Veranstalter der Demonstration gegen Sparmaßnahmen der Regierung rechnen mit etwa 20.000 Teilnehmern. Der ÖAMTC warnt vor massiven Staus auf zahlreichen Straßen im Zentrum.
Der Demozug startet am 22. Oktober 2026 gegen 16 Uhr im Resselpark und zieht von dort durch mehrere zentrale Straßenzüge. Die Verkehrsbehinderungen dauern bis in die Abendstunden an.
Welche Straßen sind von der Demo betroffen?
Die Route führt mitten durch das Herz der Stadt und berührt mehrere stark befahrene Achsen. Wer heute mit dem Auto in der Innenstadt unterwegs ist, sollte folgende Abschnitte meiden:
Karlsplatz und Lothringerstraße als erste Stationen des Demozugs.
Schwarzenbergplatz auf dem Weg zur Ringstraße.
Die Ringstraße selbst als zentrale Wegstrecke der Demonstration.
Der Franz-Josefs-Kai, den der Demozug entgegen der normalen Fahrtrichtung nutzt.
Die Abschlusskundgebung findet bei der Universität statt. Bis dahin bleibt der gesamte Streckenverlauf für den Autoverkehr blockiert oder zumindest stark eingeschränkt.
Wie lange dauert die Verkehrssperre?
Die Auswirkungen auf den Verkehr halten bis in die Abendstunden an. Wer die Innenstadt zu dieser Zeit durchqueren muss, sollte deutlich mehr Fahrzeit einplanen oder die Fahrt verschieben.
Welche Umfahrungen empfiehlt der ÖAMTC?
Der ÖAMTC rät Autofahrern, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, statt die Innenstadt mit dem Auto anzusteuern. Wer dennoch ausweichen will, sollte vorsichtig planen: Sowohl der Gürtel als auch die Südosttangente dürften durch den Ausweichverkehr stark überlastet sein.
Wer seine Fahrt in den Abend verlegen kann, umgeht die größten Engpässe. Für Fahrten innerhalb des Rings bleibt an diesem Donnerstag die U-Bahn die verlässlichste Alternative.
Am Verschiebebahnhof Wien-Kledering sind zwei Güterzüge zusammengestoßen, drei beladene Autotransportwagen entgleisten und gerieten in Brand – Verletzte gab es keine.