Bei einem Zugunglück nahe Wien ist es am Verschiebebahnhof Wien-Kledering zu einer Kollision zweier Güterzüge gekommen. Dabei entgleisten drei mit Personenkraftwagen beladene Güterwagen, die teilweise umkippten. Bei dem Unfall entstand ein Brand an einzelnen Fahrzeugen und Waggons, Verletzte gab es nach bisherigem Stand keine.
Die Feuerwehr rückte zu dem Einsatz aus und löschte den entstandenen Brand. Unterstützt wurde sie dabei von einem Flugfeldlöschfahrzeug der Flughafenfeuerwehr, das wegen der Nähe des Verschiebebahnhofs zum Flughafen Wien-Schwechat zum Einsatz kam. Die Löscharbeiten konzentrierten sich auf die brennenden Autos sowie die beschädigten Güterwagen.
Wie stark der Verschiebebahnhof betroffen war
Der Betrieb des Verschiebebahnhofs Kledering war nach der Kollision vorübergehend teilweise eingeschränkt. Betroffene Güterzüge und Verschubfahrten mussten über andere Strecken umgeleitet werden, um den Bahnhof während der Aufräumarbeiten zu entlasten. Die ÖBB leiteten Maßnahmen zur Schadenserhebung ein und arbeiten an der Wiederherstellung des regulären Betriebs.
Die Ursache der Kollision wird derzeit untersucht. Konkrete Angaben dazu, wie lange die Aufräum- und Reparaturarbeiten an den entgleisten Wagen dauern werden, liegen bislang nicht vor.
Was das für Pendler im Personenverkehr bedeutet
Für Fahrgäste im Personenverkehr gibt die ÖBB Entwarnung: Der Personenverkehr war von der Kollision nicht unmittelbar betroffen. Die Einschränkungen beschränkten sich demnach auf den Güterverkehr am Verschiebebahnhof selbst und auf die dort verkehrenden Güterzüge sowie Verschubfahrten.
Wer mit dem Zug zur Arbeit pendelt, muss nach aktuellem Stand also nicht mit zusätzlichen Verspätungen wegen des Unfalls rechnen. Betroffen sind in erster Linie Güterverkehrskunden, deren Transporte über die Ausweichstrecken umgeleitet werden.
Wie es mit dem Güterverkehr weitergeht
Die ÖBB arbeiten weiter an der Schadenserhebung am Verschiebebahnhof Kledering.