Die ÖBB sperren die Arlbergbahn zwischen Ötztal und Bludenz vom 18. bis 22. November 2026 vollständig. Wer in dieser Zeit zwischen Tirol und Vorarlberg unterwegs ist, braucht einen Ersatzbus statt der Bahn.
Die Sperre beginnt am Mittwoch um 9:20 Uhr und dauert fünf Tage. Wer am Bahnhof Ötztal auf den Zug nach Vorarlberg wartet, steht in diesen Tagen stattdessen vor einem Bus. Auch die Park-and-Ride-Plätze am Bahnhof sind in der Zeit nur eingeschränkt nutzbar, wer also mit dem Auto anreist, braucht einen Plan B für den Parkplatz.
Warum die ÖBB die Strecke jetzt sperren
Im Zentrum der Sperre stehen die abschließenden Arbeiten am Bahnhof Schönwies, der seit 2025 umfassend modernisiert wird. Die ÖBB investieren dort rund 40 Millionen Euro, die Arbeiten sollen bis Ende 2027 abgeschlossen sein.
Während der fünf Tage geht zudem ein neues elektronisches Stellwerk mit Anbindung an die Betriebsführungszentrale Innsbruck in Betrieb. Parallel nutzen die ÖBB die Sperre für Gleiserneuerungen und Vorbereitungen auf den Winter, denn die Strecke ist überwiegend eingleisig und verbindet Vorarlberg und Tirol bereits seit mehr als 140 Jahren.
Wie der Ersatzverkehr organisiert ist
Auf dem gesperrten Abschnitt setzen die ÖBB durchgehend Busse ein. Wer von dort aus weiter in die Schweiz will, fährt ebenfalls mit dem Ersatzbus, allerdings bis Sargans. Im Tiroler Regionalverkehr pendeln zusätzliche Busse zwischen Ötztal und Landeck-Zams.
Zwischen Ötztal und Bludenz fahren durchgehend Ersatzbusse.
Fahrgäste in die Schweiz werden mit Bussen bis Sargans befördert.
Im Tiroler Regionalverkehr verkehren Busse zwischen Ötztal und Landeck-Zams.
Vom 18. bis 20. November fahren nachmittags drei Regional-Express-Züge je Richtung zwischen Bludenz und Feldkirch als Ersatz für Railjet-Verbindungen.
Nachtreisezüge werden großräumig über Deutschland umgeleitet.
Beim Eurocity Transalpin zwischen Graz und Ötztal kommt eine Ersatzgarnitur ohne Panoramawagen zum Einsatz.
Wer es in diesen Tagen besonders schwer hat
Wer mit dem Fahrrad reisen will, muss umplanen: Die Mitnahme in den Ersatzbussen ist nur eingeschränkt und ausschließlich mit Reservierung möglich. Auch mobilitätseingeschränkte Reisende sollten sich vorab vorbereiten, denn ein Bus ist nicht automatisch so zugänglich wie ein Zug.
Wer die rund 91 Kilometer lange Strecke sonst regelmäßig mit der Bahn zurücklegt, sollte die fünf Tage im November fest im Kalender markieren, denn eine durchgehende Zugverbindung gibt es in dieser Zeit nicht.
Die ÖBB raten allen Reisenden, in den Tagen vom 18. bis 22. November 2026 deutlich mehr Zeit für die Fahrt einzuplanen. Mobilitätseingeschränkte Reisende können sich vorab telefonisch beim ÖBB-Kundendienst unter 05-1717-5 melden, um ihre Fahrt auf den Ersatzverkehr abzustimmen.
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