Die Zahl der Akku-Brände steigt, weil immer mehr Menschen E-Bikes, Smartphones und andere Geräte mit Lithium-Akkus besitzen. Die Wiener Feuerwehr sieht darin ein wachsendes Risiko und gibt Empfehlungen, wie Besitzer gefährliche Situationen erkennen und vermeiden. Noch bis zum 17. Oktober 2026 läuft dazu eine österreichweite Aktionswoche zum sicheren Umgang mit Akkus und zu ihrer richtigen Entsorgung.
Aktionswoche läuft bis 17. Oktober 2026
Im Zentrum der Aktionswoche steht die Gefahr des sogenannten thermischen Durchgehens: Dabei erhitzt sich ein beschädigter oder überlasteter Akku unkontrolliert und kann sich entzünden. Organisationen informieren in diesem Zeitraum gezielt darüber, wie Verbraucher Akkus und Batterien sicher handhaben und am Ende ihrer Lebensdauer korrekt entsorgen.
Wiener Feuerwehr rät zu regulären Ladegeräten
Ein zentraler Rat der Wiener Feuerwehr betrifft den Ladevorgang selbst: Akkus sollten demnach ausschließlich mit den dafür vorgesehenen, regulären Ladegeräten aufgeladen werden. Billige Nachbauten oder nicht passende Ladegeräte gelten als Risikofaktor für Überhitzung.
Ebenso wichtig ist der Ort des Ladevorgangs: Die Feuerwehr empfiehlt, Akkus nicht in Fluchtwegen aufzuladen. Geht ein Gerät dort in Brand, versperrt der Rauch im Ernstfall genau den Weg, über den Bewohner ein Gebäude verlassen müssten.
Aufgeblähte Akkus gelten als Alarmsignal
Wer erkennen will, ob ein Akku gefährlich wird, sollte laut Feuerwehr auf zwei Warnzeichen achten: Eine ungewöhnlich starke Erwärmung während des Ladens oder Betriebs kann auf einen Defekt hindeuten. Noch deutlicher ist es, wenn sich ein Akku sichtbar aufbläht oder Gas austritt – in diesem Fall ist nach Angaben der Feuerwehr besondere Vorsicht geboten.
Bei kleineren Akkus, etwa aus Smartphones oder Powerbanks, kann eine Kühlung in Wasser helfen, die Situation zu entschärfen. Bei größeren Akkumodellen, wie sie in E-Bikes verbaut sind, rät die Feuerwehr dagegen, sofort die Einsatzkräfte zu benachrichtigen, statt selbst einzugreifen.
Warum Akkus nicht in den Restmüll gehören
Neben dem akuten Brandrisiko im Haushalt warnt die Feuerwehr vor einer zweiten Gefahrenquelle: Falsch entsorgte Akkus verursachen regelmäßig Großbrände in Entsorgungsbetrieben, etwa wenn sie in Müllsortieranlagen zerdrückt oder beschädigt werden. Batterien und Lithium-Akkus gehören deshalb grundsätzlich nicht in den Restmüll.
In Wien können sie stattdessen kostenlos an mehreren Stellen zurückgegeben werden:
Batterien und Lithium-Akkus können bei Mistplätzen abgegeben werden.
Problemstoffsammelstellen nehmen Akkus und Batterien ebenfalls kostenlos entgegen.
Auch der Handel bietet vielerorts eine kostenlose Rücknahme von Akkus und Batterien an.
Wer sein E-Bike, seine Powerbank oder andere Akkugeräte regelmäßig prüft, auf das richtige Ladegerät achtet und defekte Akkus zügig an einer der genannten Stellen abgibt, senkt damit sowohl das Risiko im eigenen Zuhause als auch in der Entsorgung.
Handel, Bau und Gastronomie sind in der Steiermark am stärksten von Firmenpleiten betroffen, während parallel auch private Haushalte immer öfter in die Privatinsolvenz rutschen.
In Wien zahlen Eltern je nach Schulform zwischen 7,80 Euro pro Tag und 260 Euro pro Semester für die Nachmittagsbetreuung – wer wenig verdient, kann eine Ermäßigung beantragen.